Tarifvertrag plus vw

Posted by on Aug 5, 2020 in Uncategorized | No Comments

Volkswagen und die IG Metall haben die Verhandlungen für die Beschäftigten der Volkswagen AG erfolgreich abgeschlossen. Als Folge der Corona-Krise fanden die Gespräche unter außergewöhnlich schwierigen Bedingungen statt. Die Tarifparteien einigten sich darauf, die am 30. April 2020 gekündigten Tarifverträge weiter anzuwenden, ohne die Tischlöhne bis Ende Dezember 2020 zu erhöhen. Die Laufzeit beträgt acht Monate. Gleichzeitig wurde eine Unterstützung für die Mitarbeiter vereinbart, damit sie den Alltag in der Corona-Krise besser bewältigen können. Der Kongress verabschiedete 1935 den National Labor Relations Act (NLRA) (29 U.S.C.A. Nr. 151 ff.), um das Recht der Arbeitnehmer auf Tarifverhandlungen und andere Gruppenaktivitäten zu etablieren . Die NLRA gründete auch das National Labor Relations Board (NLRB), eine Bundesbehörde, die befugt ist, das Recht auf kollektive Verhandlungen durchzusetzen (Nr.

153). Die NLRA wurde seit 1935 mehrmals geändert, vor allem 1947, 1959 und 1974. Eine einseitige Änderung eines obligatorischen Verhandlungsgegenstands vor der Auswegung stellt in der Regel eine unfaire Arbeitspraxis dar, auch wenn die Arbeitnehmer die Änderung als vorteilhaft betrachten können. Nach Ansicht des Obersten Gerichtshofs minimieren einseitige Änderungen den Einfluss von Tarifverhandlungen, indem sie den Arbeitnehmern den Eindruck vermitteln, dass eine Gewerkschaft nicht notwendig ist, um eine Einigung mit dem Arbeitgeber zu erzielen. In NLRB v. Katz, 369 U.S. 736, 82 S. Ct. 1107, 8 L. Ed. 2d 230 (1962), änderte der Arbeitgeber einseitig seine Krankenstandspolitik und erhöhte seine Lohnsätze, ohne vorher mit der Gewerkschaft darüber zu verhandeln. Der Gerichtshof entschied, dass die einseitige Änderung des Arbeitgebers die Verhandlungsfähigkeit der Gewerkschaft über Krankheitsurlaub, Löhne und andere Beschäftigungsbedingungen untergräbt.

Es gibt jedoch einige Ausnahmen, bei denen tarifliche Verhandlungen allein den Automobilsektor abdecken. In Frankreich schließen die metallverarbeitenden Gewerkschaften und der Metallindustrie-Arbeitgeberverband, die Union of Metal Manufacturing, Mining, Engineering, Electrical and Metal Equipment and Allied Industries (Union des Industries et Métiers de la Métallurgie, UIMM) manchmal Vereinbarungen nur für den Automobilsektor ab – ein Beispiel ist ein 1999 geschlossenes Abkommen über den Vorruhestand, das bis 2004 gelten wird (FR9908103N).